Ira­ni­sches Recht

Anwalt für ira­ni­sches Recht

Unser deutsch — ira­ni­scher Fach­an­walt und Rechts­an­walt für ira­ni­sches Recht, Rechts­an­walt Hech­mat, ver­fügt über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung als „Ver­trau­ens­an­walt der Deut­schen Bot­schaft“ in Tehe­ran.

Er ist mit mehr als 15 Jah­ren Berufs­er­fah­rung Spe­zia­list für ira­ni­sches Recht. Er ver­fügt als ehe­ma­li­ges Mit­glied der „Deutsch-Ira­­ni­­schen Aus­lands­han­dels­kam­mer“ in Tehe­ran über ein­schlä­gi­ge Arbeits­er­fah­rung vor Ort und steht in engem Kon­takt zu Anwäl­ten im Iran, die aus­schließ­lich als Koope­ra­ti­ons­an­wäl­te mit Spe­zia­li­sie­run­gen auf das ira­ni­sche Recht fungieren.

Rechts­an­walt Hech­mat ist auf­grund sei­ner Fach­kennt­nis­se betref­fend das ira­ni­sche Recht (Pri­vat­recht, Immo­bi­li­en­recht, Ver­trags­recht, Erbrecht und Fami­li­en­recht) als Anwalt im Iran und in Deutsch­land tätig. Ins­be­son­de­re wid­met er sich hier auch dem Bereich Visa und Auf­ent­halts­recht für Deutsch­land.

Dar­über hin­aus ist unser Spe­zia­list für ira­ni­sches Recht ehren­amt­li­cher Geschäfts­füh­rer des mehr­fach mit dem “Her­­mann-Schmidt-Preis” aus­ge­zeich­ne­ten Insti­tuts zur För­de­rung von Bil­dung und Inte­gra­ti­on (“INBI”) in Mainz. Sei­ne Unter­stüt­zung des Insti­tuts umfasst dort den Bereich des Aus­län­der– und Asylrechts.

Rechts­be­zie­hung Iran — Deutschland

Die Rechts­be­zie­hun­gen zum Iran erfor­dern eine Spe­zia­li­sie­rung im Bereich des inter­na­tio­na­len Pri­vat­rechts, Spe­zi­al­kennt­nis­se betref­fend bina­tio­na­le und mul­ti­la­te­ra­le Ver­trä­ge und der aktu­el­len Recht­spre­chung deut­scher Gerich­te wie auch ira­ni­scher Gerich­te. Das deut­sche Recht bzw. das ira­ni­sche Recht wer­den dabei von dem jewei­li­gen Land unter­schied­lich behan­delt. Das Ergeb­nis des anwend­ba­ren ira­ni­schen Rechts muss unter Berück­sich­ti­gung des so genann­ten „Ord­re Public“ stets über­prüft wer­den. Dies gilt umso mehr bei der Erstel­lung und Über­prü­fung von inter­na­tio­na­len Ver­trä­gen mit Bezug zum ira­ni­schen Recht wie auch im Bereich des ira­ni­schen Fami­li­en­rechts und des ira­ni­schen Erb­rechts. Pro­zess­tak­tisch wägen unse­re Fach­an­wäl­te im Ein­zel­fall ab, ob die Anru­fung ira­ni­scher Gerich­te oder deut­scher Gerich­te vor­teil­haf­ter für den Man­dan­ten ist. Unse­re Rechts­an­walts­kanz­lei wid­met sich die­sem Rechts­be­reich des ira­ni­schen Rechts seit 1976.

Ins­be­son­de­re im sen­si­blen Bereich des inter­na­tio­na­len Fami­li­en­rechts raten wir stets zur Kon­sul­tie­rung eines Spe­zia­lis­ten, der zugleich auch von der Rechts­an­walts­kam­mer als offi­zi­el­ler Fach­an­walt zer­ti­fi­ziert sein soll­te, an. Unser Fach­an­walt und Spe­zia­list ver­fügt über 15 Jah­re prak­ti­sche Erfah­rung in die­sem Bereich und pro­fi­tiert zusätz­lich von den Spe­zi­al­kennt­nis­sen unse­rer Kanz­lei im Bereich des inter­na­tio­na­len Rechts.

Bis­lang sind der Iran und Deutsch­land in recht­li­cher Hin­sicht über­wie­gend gegen­sei­tig nicht ver­bürgt. Das führt dazu, dass es immer wie­der Aner­ken­nungs­pro­ble­me von gericht­li­chen Urtei­len ira­ni­scher Gerich­te und deut­scher Gerich­te gibt. Der Spe­zia­list für ira­ni­sches Recht muss im Ein­zel­fall abwä­gen und prü­fen, ob die recht­li­che Gel­tend­ma­chung im Iran oder in Deutsch­land zweck­dien­lich ist. Als Fach­an­walt für Fami­li­en­recht mit zusätz­li­cher Spe­zia­li­sie­rung auf das ira­ni­sche Recht wer­den Sie durch unse­ren Rechts­an­walt bereits vor der Beauf­tra­gung voll­um­fäng­lich bera­ten. Sie haben die Mög­lich­keit eine Chan­cen-Ana­­ly­­se zu erhal­ten. Da ira­ni­sche Gerich­te und deut­sche Gerich­te teil­wei­se gleich gela­ger­te Fäl­le unter­schied­lich behan­deln, ist die Bera­tung in die­sem Bereich sehr wich­tig. Unter ande­rem gilt das  für die Berei­che der Schei­dung, Mor­gen­ga­be und sons­ti­ge Rechts­ge­bie­te mit Aus­lands­be­rüh­rung. Selbst­ver­ständ­lich kom­mu­ni­zie­ren wir auch in der Spra­che Farsi/ persisch.

Unse­re Fach­an­wäl­te und Anwäl­te für ira­ni­sches Recht bera­ten Sie in sämt­li­chen Berei­chen betref­fend Rechts­be­zie­hun­gen zum Iran:

 

  • Bera­tung und Ver­tre­tung ira­ni­scher und deut­scher Man­dan­ten im deut­schen Wirtschafts‑, Fami­­li­en- und Erbrecht
  • Beglei­tung und Betreu­ung deut­scher Unter­neh­men bei Ver­hand­lun­gen im Iran
  • For­de­rungs­ein­zug und Zwangs­voll­stre­ckung im Iran und Deutschland
  • Bera­tung und Ver­tre­tung rund um das ira­ni­sche Fami­li­en­recht, z.B. Ehe­ver­trag, Schei­dung, Mor­gen­ga­be usw.
  • Ira­ni­sches Erbrecht, Tes­ta­ment­ab­wi­ckung, Betreu­ung im Erbscheinverfahren
  • Visa und Remons­tra­ti­on gegen den Ableh­nungs­be­scheid der Deut­schen Botschaft
  • Blaue Kar­te
  • Beschäf­ti­gungs­er­laub­nis und Arbeitsvisa
  • Stu­den­ten­vi­sa
  • Fami­li­en­nach­zug
  • Visa und Auf­ent­halts­er­laub­nis für Selbstständige
  • Bera­tung in sämt­li­chen Wir­t­­schafts- und Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten im Iran
  • Erstel­lung von Ver­trä­gen unter Berück­sich­ti­gung des deut­schen und ira­ni­schen Rechts
  • Ver­tre­tung in Schlich­tungs­ver­fah­ren im Iran
  • Pro­zess­ver­tre­tung im Iran
  • Erb­schafts­an­ge­le­gen­hei­ten im Iran und in Deutschland
  • Fami­li­en­rechts­an­ge­le­gen­hei­ten im Iran
  • Mor­gen­ga­be im Iran und Deutschland
  • Grund­stücks­an­ge­le­gen­hei­ten im Iran
  • Auf­ent­halts­er­laub­nis und Visa nebst Asyl und sons­ti­ge Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten mit Bezug zum ira­ni­schen Recht

Deutsch-ira­­ni­­sches Recht

Die deutsch-ira­­ni­­schen Bezie­hun­gen haben eine lan­ge Tra­di­ti­on. Heu­te leben mehr als 100.000 Men­schen mit ira­ni­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit oder Abstam­mung in Deutsch­land. Das bila­te­ra­le Han­dels­vo­lu­men beträgt trotz inter­na­tio­na­ler Sank­tio­nen ca. 2,8 Mil­li­ar­den Euro.

Die inten­si­ven Bezie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land und dem Iran, wer­fen auf per­sön­li­cher und wirt­schaft­li­cher Ebe­ne zahl­rei­che Rechts­fra­gen auf, die auf­grund der isla­misch gepräg­ten Rechts­ord­nung im Iran, sowie der Beschrän­kun­gen im Han­del meist kom­ple­xer Natur sind.

Ira­ni­sches Han­dels­recht und Wirtschaftsrecht

Han­dels­be­zie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land und Iran bie­ten erheb­li­che wirt­schaft­li­che Chan­cen. Mit der Eini­gung im Atom­streit rück­te eine Auf­he­bung der gegen den Iran ver­häng­ten Sank­tio­nen näher. Für deut­sche Unter­neh­men erge­ben sich dar­aus her­vor­ra­gen­de Chan­cen in den Berei­chen Infra­struk­tur, Anla­gen­bau, Öl- und Gas­in­dus­trie, Kon­sum­gü­ter und in der petro­che­mi­schen Indus­trie. Vie­le mit­tel­stän­di­ge Unter­neh­men sind bereit im Iran zu inves­tie­ren. Bei­de Län­der haben mehr als 80 Mil­lio­nen Ein­woh­ner. Die deut­sche Tech­no­lo­gie ist im Iran sehr gefragt und fin­det guten Absatz bei den dor­ti­gen Kon­su­men­ten. Ein wei­te­rer Vor­teil im Rah­men der Han­dels­be­zie­hun­gen mit dem Iran ist die Mög­lich­keit der Rohstoffimportierung.

Sowohl das ira­ni­sche Zivil­recht wie auch das Wirt­schafts­recht beru­hen über­wie­gend auf euro­päi­schen Geset­zes­fun­da­men­ten. Bei­de beru­hen über­wie­gend auf Kodi­fi­ka­tio­nen Con­ti­nen­tal euro­päi­schen Zuschnitts. Das Ver­trags­recht ist im ira­ni­schen ZGB gere­gelt, wobei es sich nach wie vor am fran­zö­si­schen „Code Civil“ ori­en­tiert. Die Wirt­schafts­ge­set­ze rei­chen teils auf die Zeit vor der isla­mi­schen Revo­lu­ti­on im Jah­re 1979 zurück. Der Iran ver­fügt über mehr als 50 bina­tio­na­le Ver­trä­ge. Es exis­tiert zudem ein Abkom­men vom 17.08.2002 zwi­schen Deutsch­land und dem Iran über die gegen­sei­ti­ge För­de­rung und den gegen­sei­ti­gen Schutz von Kapitalanlagen.

Bei der Ver­trags­ge­stal­tung sind eini­ge Beson­der­hei­ten des ira­ni­schen Rechts stets zu beach­ten. Nach Art. 968 des ira­ni­schen ZGB unter­lie­gen Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen einer aus­län­di­schen und einer ira­ni­schen Par­tei grund­sätz­lich dem Recht am Abschluss­ort, es sei denn, die Ver­trags­par­tei­en sind Aus­län­der und haben aus­drück­lich oder still­schwei­gend sich mit­tels Rechts­wahl einer ande­ren Rechts­ord­nung unter­wor­fen. Der im Iran unter­zeich­ne­te Ver­trag unter­liegt somit in der Regel dem ira­ni­schen Recht. Das ira­ni­sche Recht erlaubt die Ver­ein­ba­rung von Schieds­klau­seln in Ver­trä­gen. Dies unter­liegt einer Ein­schrän­kung bei Ver­trä­gen mit der öffent­li­chen Hand. Zudem muss die der Rechts­wahl zugrun­de lie­gen­den Rechts­ord­nung den Grund­satz der Par­tei­au­to­no­mie aner­ken­nen. Hier­bei ist der Anwen­dungs­be­reich des ira­ni­schen Schieds­ge­set­zes auf natio­na­le ira­ni­sche Schieds­ver­fah­ren mit inter­na­tio­na­lem Bezug beschränkt.

Die Rechts­wahl unter­liegt zudem den zwin­gen­den Rege­lun­gen des ira­ni­schen Rechts. Das ira­ni­sche Recht kennt glei­cher­ma­ßen den Vor­be­halt des in Art. 975 ZGB gere­gel­ten Ord­re Public. Im Unter­schied zum deut­schen Ord­re Public kom­men hier auch isla­mi­sche Vor­stel­lun­gen ein­schrän­kend zum tra­gen. Ein Augen­merk gilt auch der Streit­bei­le­gungs­klau­sel, die am Ende dar­über bestimmt, wel­che Rechts­ord­nung über die Aus­le­gung des jewei­li­gen Ver­tra­ges bestimmt. Die ira­ni­sche ZPO ent­hält kei­ne Rege­lung über Gerichts­stands­ver­ein­ba­run­gen. Im inter­na­tio­na­len Rechts­ver­kehr wer­den aus Sicht des Irans gene­rell Gerichts­stands­ver­ein­ba­run­gen nicht für unzu­läs­sig erach­tet, soweit kei­ne zwin­gen­den Bestim­mun­gen des ira­ni­schen Rechts ent­ge­gen­ste­hen. Dies betrifft unter ande­rem Strei­tig­kei­ten betref­fend im Iran bele­ge­ne Immo­bi­li­en. Als vor­teil­haft erwei­sen sich oft die Ver­ein­ba­rung von inter­na­tio­nal gän­gi­gen Schieds­ord­nun­gen, wie die ICC Rules. Bei der inter­na­tio­na­len Ver­trags­ge­stal­tung ist auch der sen­si­ble The­men­be­reich betref­fend die soge­nann­te „höhe­re Gewalt“ (For­ce Major) zu berück­sich­ti­gen. Dazu gehö­ren auch die Behand­lung von Klau­seln bezüg­lich der Fol­gen von Ver­trags­ver­let­zung, pau­scha­lier­ten Scha­dens­er­satz und Haftungsbeschränkungen.

Bei der Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung aus­län­di­scher Ent­schei­dun­gen ist Para­graph 328 ZPO zu beach­ten. Pro­ble­ma­tisch ist hier die gegen­sei­ti­ge Ver­bür­gung. Im Ein­zel­fall ist zu prü­fen, ob aus beweis­recht­li­chen Gesichts­punk­ten die nota­ri­el­le Beur­kun­dung oder die nota­ri­el­le Beglau­bi­gung sach­dien­lich ist.

Der Iran ist zudem Ver­trags­staat der New York Con­ven­ti­on. Es han­delt sich hier­bei um ein inter­na­tio­na­les Abkom­men betref­fend die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Schieds­sprü­chen im inter­na­tio­na­len Rechtsverkehr.

Die­sen Chan­cen ste­hen kul­tu­rel­le Unter­schie­de und Unsi­cher­hei­ten auf poli­ti­scher und recht­li­cher Ebe­ne gegen­über. Zumin­dest die recht­li­chen Unwäg­bar­kei­ten las­sen sich über die Ver­tre­tung mit­tels eines Rechts­an­walts deut­lich redu­zie­ren bzw. ausschalten.

Ira­ni­sches Fami­li­en­recht und Erbrecht

Das ira­ni­sche Fami­li­en­recht und Erbrecht ist als isla­­misch-schii­­ti­­sches Recht sowohl in den Grund­zü­gen als auch im Detail von den in West­eu­ro­pa bekann­ten Regu­la­ri­en zu unter­schei­den. Dies betrifft ins­be­son­de­re die Rol­le der Frau, die gewill­kür­te und gesetz­li­che Erb­fol­ge oder auch das Schei­dungs­recht. Vor­beu­gend kann ein Rechts­an­walt mit Spe­zia­li­sie­rung hier sowohl in der Gestal­tung der Nach­fol­ge (Tes­ta­ment) als auch bei Ein­ge­hung einer Ehe (Ehe­ver­trag) die Wei­chen stel­len. Ein bedeu­ten­des Instru­ment ist dabei das der Rechts­wahl, also die Bestim­mung, ob deut­sches oder ira­ni­sches Recht für den Erb­fall, die Ehe oder die Schei­dung anwend­bar sein soll. Je nach Ein­zel­fall ist zu prü­fen, ob der Sach­ver­halt vor ira­ni­schen Gerich­ten oder deut­schen Gerich­ten aus­ge­tra­gen wer­den soll. Maß­geb­lich zu berück­sich­ti­gen ist zudem der soge­nann­te „Ord­re Public“ als Werk­zeug der Ein­zel­fall­prü­fung im Lich­te des Arti­kel 6 EGBGB. Zu beach­ten ist, dass jede Fami­li­en­fol­ge­sa­che indi­vi­du­ell, inter­na­tio­nal, pri­vat­recht­lich ange­knüpft wird. Erheb­li­che Unter­schie­de gibt es bei der Gestal­tung von Ehe­ver­trä­gen, wobei die­se jeweils im Lich­te des ira­ni­schen und deut­schen Rechts zu prü­fen sind.

Deutsch-ira­­ni­­sche Beziehungen

Exil-Ira­­ner leben bereits seit dem 19. Jahr­hun­dert in Deutsch­land. In kei­nem euro­päi­schen Land leben heu­te mehr Ira­ner als hier­zu­lan­de. Die Zahl der in Deutsch­land ansäs­si­gen Men­schen mit ira­ni­schem Hin­ter­grund betrug im Jah­re 2015 153.000, wobei hier von 72.531 Per­so­nen ira­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge sind.

Die meis­ten Ira­ner in Deutsch­land bezeich­nen sich eth­nisch als Per­ser und vie­le spre­chen auch Per­sisch. Neben eth­ni­schen Per­sern leben im Iran zahl­rei­che ande­re Völ­ker, die ihre eige­ne sprach­li­che und kul­tu­rel­le Iden­ti­tät besit­zen. Der Iran ist inso­weit ein Viel­völ­ker­staat. Die Amts­spra­che ist Per­sisch (Far­si). Die größ­ten eth­ni­schen Grup­pen nach den Per­sern sind Aser­bai­dscha­ner, Kur­den und Luren. Die Völ­ker des alten Per­si­ens ver­fü­gen über lan­ge Tra­di­tio­nen in Kunst­hand­werk, Archi­tek­tur, Musik, Kal­li­gra­phie und Poesie.

Auf­fäl­lig ist die Zahl der Aka­de­mi­ker und Geschäfts­leu­te bei den ira­ni­schen Ein­wan­de­rern. Unter ihnen fin­den sich vie­le Medi­zi­ner, Wis­sen­schaft­ler, Inge­nieu­re und sons­ti­ge Hoch­schul­ab­sol­ven­ten wie­der. Dane­ben gibt es vie­le Selb­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler und Unter­neh­mer. Ein hoher Anteil der Ira­ner ist bereits ein­ge­bür­gert und pflegt wei­ter­hin Han­dels­be­zie­hun­gen zum Iran.

Eine wei­te­re Beson­der­heit ist die hohe Anzahl an Mehr­staat­lern, die auf das restrik­ti­ve Staats­an­ge­hö­rig­keits­recht des Irans sowie das immer noch anwend­ba­re „Deutsch-Ira­­ni­­sche Nie­der­las­sungs­ab­kom­men“ zurück­zu­füh­ren ist. Das ira­ni­sche IPR (inter­na­tio­na­les Pri­vat­recht) unter­schei­det sich hier­bei von dem deut­schen IPR.

Der Iran ist heu­te auch noch einer der wich­tigs­ten Han­dels­part­ner für Deutsch­land im asia­ti­schen Bereich. Sämt­li­che Ange­le­gen­hei­ten im Zusam­men­hang mit den deutsch – ira­ni­schen Rechts­be­zie­hun­gen wer­den durch unser Kanz­lei­team voll­um­fäng­lich betreut.

Unse­re Fach­an­wäl­te und Anwäl­te für ira­ni­sches Recht bera­ten Sie in sämt­li­chen Berei­chen betref­fend Rechts­be­zie­hun­gen zum Iran:

  • Bera­tung in sämt­li­chen Wir­t­­schafts- und Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten im Iran
  • Erstel­lung von Ver­trä­gen unter Berück­sich­ti­gung des deut­schen und ira­ni­schen Rechts
  • Ver­tre­tung in Schlich­tungs­ver­fah­ren im Iran
  • Pro­zess­ver­tre­tung im Iran
  • Erb­schafts­an­ge­le­gen­hei­ten im Iran und in Deutschland
  • Fami­li­en­rechts­an­ge­le­gen­hei­ten im Iran
  • Mor­gen­ga­be im Iran
  • Grund­stücks­an­gel­ge­gen­hei­ten im Iran
  • Auf­ent­halts­er­laub­nis und Visa nebst Asyl
  • und sons­ti­ge Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten mit Bezug zum ira­ni­schen Recht
Bild von Rechtsanwalt Hechmat
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