Der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg hat nun­mehr im Jah­re 2014 beschlos­sen, das allei­ne der Akt der kirch­li­chen Tau­fe betref­fend den Asyl­be­wer­ber nicht aus­rei­chend ist, um aus Sicht des Gerich­tes eine aus­rei­chen­de Über­zeu­gung dahin­ge­hend zu gewin­nen, dass der gekauf­te Asyl­be­wer­ber auch nach sei­ner Rück­kehr in den Iran oder in eine ander­wei­ti­ge Hei­mat hin­sicht­lich Leib und Leben gefähr­det ist und somit wei­ter­hin dort die reli­giö­se Betä­ti­gung vor­neh­men wird.Für die Asyl­rechts­ge­wäh­rung nach Art. 16a GG bzw. die Aner­ken­nung der Flücht­lings­ei­gen­schaft nach § 60 Abs. 1 Auf­en­thG i.V.m. § 3 AsylVfG wegen Ver­fol­gung aus reli­giö­sen Moti­ven wegen eines Über­tritts zum christ­li­chen Glau­ben kommt es nicht dar­auf an, ob im Zeit­punkt der Tau­fe eine ernst­haf­te Hin­wen­dung zum Chris­ten­tum statt­ge­fun­den hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü