Das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he hat nun­mehr ent­schie­den, dass ein Ira­ner, wel­cher im Jah­re 1999 mit einer Ira­ne­rin im Iran wirk­sam die zwei­te Ehe geschlos­sen hat­te und seit 1977 in Deutsch­land leb­te und dort eine wei­te­re Ehe schloss die Vor­aus­set­zun­gen des § 10 Abs. 1 Nr. 2–7 des Staats­an­ge­hö­rig­keits­ge­set­zes auch dann erfüllt, wenn der jewei­li­ge Ein­bür­ge­rungs­be­wer­ber sich im Rah­men der münd­li­chen Ver­hand­lung zur Über­zeu­gung des jewei­li­gen Rich­ters über­zeu­gend zur frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung bekennt.

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