Das Ver­wal­tungs­ge­richt Saar­lou­is hat am 18.8.2015 im Zusam­men­hang mit der Abschie­bung nach den Dub­lin Ver­fah­ren und im Zusam­men­hang mit den §§ 27 Buchst. a, 34 Buchst. a AsylVfG fest­ge­stellt, es gebe kei­ner­lei Anhalts­punk­te dafür, dass das spa­ni­sche Asyl­sys­tem an sys­te­ma­ti­schen Män­geln lei­det. Es hat auch dar­ge­legt, dass das Selbst­ein­tritts­recht nach Art. 3, 17 Abs. 1 Dub­lin III Ver­ord­nung nicht auf sons­ti­ge huma­ni­tä­re Grün­de ver­weist. Daher wur­de der Antrag abge­lehnt. Es bleibt abzu­war­ten, ob im Hin­blick auf die Flücht­lings­wel­le in Euro­pa nun­mehr Ver­ord­nun­gen und Geset­ze abge­än­dert wer­den. Unter ande­rem erfolg­te dies im Hin­blick auf syri­sche Flücht­lin­ge, die nach der Dub­lin Ver­ord­nung eigent­lich eine Abschie­bung zu befürch­ten hät­ten.

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