Lan­ge war umstrit­ten inwie­weit gene­rell der zusam­men­füh­ren­de Ehe­part­ner im Rah­men des Antra­ges auf Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung Nach­wei­se über fes­te, regel­mä­ßi­ge und aus­rei­chen­de Aus­künf­te vor­lie­gen muss­te. Der EuGH hat nun­mehr ent­schie­den, dass die EU-Staa­ten den Antrag auf Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung ableh­nen dür­fen, wenn sich aus einer Pro­gno­se ergibt, dass der zusam­men­füh­ren­de wäh­rend des Jah­res nach der Antrag­stel­lung nicht über fes­te, regel­mä­ßi­ge und aus­rei­chen­de Ein­künf­te ver­fügt. Dabei wur­de zuge­las­sen, dass die Ein­künf­te des Zusam­men­füh­ren­den in der letz­ten sechs Mona­ten vor dem Tag der Antrag­stel­lung dar­ge­legt wur­den. Zu beach­ten gilt jedoch, dass es hier­von diver­se Aus­nah­men gibt. Die­se kön­nen durch einen spe­zia­li­sier­ten Fach­an­walt oder Rechts­an­walt für den Bereich Migrationsrecht/Ausländerrecht geprüft und dar­ge­legt wer­den.

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